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Sommer, Sonne, Grillen - Streit mit den Nachbarn

Der Som­mer kommt und mit ihm die Stre­it­igkeit­en mit den lieben Nach­barn - eine kleine Über­sicht, was man darf und was nicht:

1) Garten(mit)benutzung ist bei ein­er Woh­nung dann erlaubt, wenn es aus­drück­lich im Mietver­trag ste­ht. In einem Ein­fam­i­lien­haus (gemietet) ist die Erlaub­nis immer vorhan­den bzw. der Garten mit­gemietet, es sei denn, es wurde ver­traglich etwas anderes vere­in­bart.

2) Bepflanzung ist immer wieder gerne Stre­it­the­ma; Gerichte in Köln und Lübeck haben nun neben dem Aussähen von Blu­men auch das Pflanzen von Sträuch­ern und sog­ar kleinen Bäu­men erlaubt. Auch Kom­posthaufen und ein klein­er Teich wur­den zuge­lassen.

3) Balkon: Er gehört mit zur Woh­nung, sodass Mieter dort Stüh­le, Tis­che, Bänke oder Son­nen­schirme auf­stellen dür­fen; Blu­menkästen uÄ. sind erlaubt, wenn sie sich­er aufgestellt / aufge­hängt sind - so muss ein Her­ab­fall­en (auch bei Wind / Sturm) sichergestellt sein & Gießwass­er darf nicht nach unten tropfen. Es gilt die Nachtruhe einzuhal­ten (vielerorts ab 22 Uhr). Auf dem Balkon dür­fen zudem Wäscheleinen / Wäsches­pin­nen hän­gen / ste­hen (auch wenn im Garten eine Wäsches­pinne bere­it ste­ht.

4) Grillen: Es gilt zuerst (vor allem in Mehrfam­i­lien-Häusern) der Mietver­trag. . gehört Grillen zu den im Som­mer „üblichen Beläs­ti­gun­gen” (natür­lich nur im üblichen Rah­men. Das LG Stuttgart ver­rät in der Entschei­dung „10 T 359/96) sog­ar, wie man von Kohle- auf Elek­tro­grill umsat­telt und wie Alu­folien und Aluschalen zu nutzen sind.



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