Arbeitszeugnis - auch Anspruch auf ein Zwischenzeugnis

Von den Regelun­gen im Hin­blick auf ein Arbeit­szeug­nis im Zusam­men­hang mit der Beendi­gung ein­er Tätigkeit hat fast jed­er schon ein­mal gehört - entwed­er war man selb­st betrof­fen, man ken­nt jeman­den, der dies­bezüglich etwas berichtet hat oder man hat wieder ein­mal in den Nachricht­en von ein­er arbeits­gerichtlichen Entschei­dung gehört. Der Anspruch auf ein „wohlwol­len­des” Zeug­nis ist bekan­nt; Gle­ich­es gilt für die verk­lausulierten Umschrei­bun­gen, welche in Arbeit­szeug­nis­sen gerne ver­wen­det wer­den.

Weniger bekan­nt ist, dass der Arbeit­nehmer einen Anspruch auf ein Arbeit­szeug­nis nicht nur bei Beendi­gung sein­er Tätigkeit hat, son­dern auch ein Anspruch auf ein Zeug­nis als ein „Zwis­chen­zeug­nis” beste­ht. Dies kann zB. dann Sinn machen, wenn ein neuer Chef in die Abteilung kommt, der die bish­eri­gen Leis­tun­gen nicht ken­nt und nicht ein­schätzen kann; oder aber bei ein­er Ver­set­zung in eine andere Abteilung.

Wichtig ist in diesem Zusam­men­hang, dass bei einem Zwis­chen­zeug­nis die gle­ichen Regelun­gen („wohlwol­lend” etc.) gel­ten, wie bei einem bei Ver­lassen der Fir­ma auszustel­len­dem Zeug­nis.



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